Ökologisch-Demokratische Partei
Ortsverband Neufahrn-Eching

Veröffentlicht im Echinger Forum, Ausgabe September 2020

Die Demokratie braucht uns - uns alle!

Seit der letzten Gemeinderatswahl ist wohl den meisten Mitbürgern bekannt, dass sich mit der ÖDP eine weitere Partei anbietet, sich in die die öffentlichen Angelegenheiten einzubringen. Man ist organisatorisch mit der Ortsgruppe Neufahrn verbunden, hat aber spätestens in der Zeit der Wahlwerbung bewiesen, dass man sich in der Gemeinde Eching nicht nur auskennt, sondern sich in der für die ÖDP so typischen Weise einbringt: Offen für Neues und Neue, hartnäckig, spritzig, ganzheitlich querdenkend und immer dem Erhalt der Schöpfung verpflichtet.

Die Echinger ÖDP-Gruppe hat mir so sehr imponiert, dass ich mein Vorhaben, mich nach meinem Ausscheiden bei den Freien Wählern aus der Gemeindepolitik rauszuhalten, aufgab. Ich bin also der ÖDP beigetreten und darf gleich den ersten Artikel schreiben, mit dem wir nun beginnen wollen, im Echinger Forum unsere Gedanken und Ziele in die öffentliche Diskussion einzubringen. Ein solches Willkommen hatte ich nicht erwartet. Mein Werdegang als Politiker ist geprägt von einer steten Suche, so wie sie Voraussetzung sein kann für ein erfüllendes Leben. War ich in meiner Jugend ein engagierter und erfolgreicher Jungpolitiker in der JU, musste ich diesen Weg aufgeben, als F.J. Strauß die CSU komplett übernahm. Da wurde mir diese Partei zu undemokratisch und ­ nicht weniger wichtig ­ sie nahm den Umweltschutz nicht mehr ernst.

Es folgte eine erste politische Auszeit, bis ich Ende der 80-er Jahre in Eching auf eine von Willi Maier geprägte Freie Wählerschaft stieß. Dort konnte ich mich mit meinen Überzeugungen, die damals schon wesentlich geprägt waren von Herbert Gruhl, dem Gründer der ÖDP, wieder einbringen. Freie Wähler sind aber noch stärker als andere politische Gruppierungen dem Wandel unterworfen. Als ich diesen Wandel hin zu anderen Schwerpunkten nicht mehr mittragen mochte, zog ich mich zurück.

Mit der ÖDP bin ich nun endlich bei der Partei gelandet, der ich schon damals, als sie von dem von der CDU und deren Umweltpolitik enttäuschten Herbert Gruhl (die Älteren werden sich an diesen einstigen umweltpolitischen Sprecher der CDU noch erinnern) gegründet wurde, hätte beitreten sollen. Sie war und ist so alle Politikfelder umfassend aufgestellt, wie man es nur sein kann, sah und sieht immer auf die vielen Zusammenhänge und Abhängigkeiten, ganz wie es die Ökologie lehrt, hat schon vor fast 50 Jahren die Ziele formuliert, die zur Jahrtausendwende dann von den vereinten Nationen als Agenda 2000 propagiert wurden: Die Zukunft der Menschheit kann nur gesichert werden, wenn Soziales, Wirtschaft und Umwelt als gleichberechtigt angesehen und entsprechend auch weiterentwickelt werden. Da braucht es kein Links und Rechts oder sonstige ideologische Kategorien. Dieser Dreiklang, das ist die Zukunft und dafür steht die ÖDP wie sonst keine Partei, die ich kenne.

Sollten auch Sie sich in diesem Sinn einbringen wollen: Wir können noch Mitstreiter brauchen!

Simon Wankner

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